Glossar – Liebe

Liebe: Selbstaufgabe und Dienst

Röm 8,32 Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? [CSV]

Eph 5,2 und wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, zu einem lieblichen Geruch für Gott. [SLT]

Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! [SLT]

In diesen kurzen und knappen Versen steckt der Kern des wahren Wandels in der Liebe nach dem Vorbild Christi:

Selbstaufgabe im Dienst – für Gott und für unseren Nächsten…

… daher lautet ja auch das höchste Gebot, das wohl jeder Gläubige kennt:
“Liebe Gott und deinen Nächsten”. Liebe und Dienst sind also unmittelbar miteinander verknüpft.

Kurz ein paar Verse dazu: “Wie liebe ich laut dem Wort Gottes meinen Nächsten?”:

Gal 5,13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe. [SLT]

So sollen wir uns lieben, indem wir uns gegenseitig dienen. Das kann und sollte soweit gehen, dass wir bereit dafür sind, uns komplett aufzugeben – weil wir wirklich lieben:

Joh 15,13 Größere Liebe hat niemand als diese, dass jemand sein Leben lässt für seine Freunde. [SLT]

So wie es auch der Herr getan hat:

Mt 20,28 gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. [SLT]

Das hier in aller Kürze Geschilderte ist ein immer wiederkehrendes biblisches Muster:
Göttliche Liebe hat etwas mit Dienst und Selbstaufgabe zu tun.

Wichtige Anmerkung: Der Anspruch der göttlichen Liebe ist hoch. Sehr hoch. Da ist nichts mit leichtfertigen Lippenbekenntnissen. Es ist daher ein schwerwiegender Irrglaube, wenn wir heutzutage schnell mit unserer Zunge sind und sagen: “Ich liebe.” – und es vielleicht sogar nach unseren eigenen Vorstellungen und Definitionen auch meinen, aber nach göttlichem Maßstab nicht wirklich tun. Wir sollten alle nicht vergessen: Gott ist Liebe und er allein definiert was wirklich Liebe ist – und nicht wir!

Darum sollten wir vorsichtig sein und nicht leichtfertig mit Worten umgehen, sondern wir sollten vielmehr mit aller Kraft versuchen, diesem hohen Anspruch der Liebe mit Taten gerecht zu werden:

Johannes kannte wohl dieses Problem schon vor 2.000 Jahren und schrieb daher:

1Joh 3,18 Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit! [SLT]

Daher sollten wir alle unsere Aussagen und unsere Liebe anhand der Heiligen Schrift prüfen und sehen, ob wir wirklich nach seinem Maßstab lieben. Denn, wie bereits erwähnt, ist der göttliche Anspruch der Liebe sehr hoch:

Mt 5,44-45 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid… [SLT]

Ps 109,4 Dafür, dass ich sie liebe, sind sie mir feind; ich aber bete. [SLT]

Mt 10,37-38 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert. [SLT]

In kurz lässt sich dieser Abschnitt wie folgt zusammenfassen:

“Liebe Gott und deinen Nächsten!”
=
Selbstaufgabe für Gott und deinen Nächsten

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