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Göttliche Bedingungen, die die Bibel an uns alle stellt (“Wenn das Wörtchen ‘wenn’ nicht wär’”)

Billige Gnade.

Wohlstandsevangelium.

Gott liebt dich, so wie du bist.

Jesus ist dein Buddy.

Glaube nur, dann wirst du all das bekommen, was du dir wünschst.

… 

Je mehr wir in der Zeit voranschreiten, je mehr wir unter dem Deckmantel des Glaubens das tun, was uns gefällt, je weniger wir Gott fürchten, je weniger wir uns für unseren Schöpfer und unsere Nächsten aufopfern, je weniger wir in göttlicher Liebe leben, desto mehr wird es Lehren wie die zuvor genannten geben. Alles wird nicht besser, sondern schlimmer werden: 

2Tim 3,1-4 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott.

Wenn das keine passende Beschreibung für unsere Zeit ist, was dann?!

Aber was hat das Ganze mit der Überschrift zu tun?

Viel. Denn dem vorherrschenden “Trend und Zeitgeist” der Welt gefällt eine Sache ganz und gar nicht: Und das sind Bedingungen. 

Damit ist gemeint, dass es in der Heiligen Schrift ganz konkrete “Wenn-dann-Aussagen” gibt, die uns aufzeigen, dass bestimmte Zusagen, Versprechen, Segensverheißungen und dergleichen unmittelbar mit göttlichen Bedingungen verbunden sind. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, dann gelten natürlich auch die damit verbundenen Zusagen nicht. Eigentlich ganz logisch.

Was aber logisch ist, ist nicht zwingend das, was das trügerische Herz des Menschen hören möchte. Denn etwas umsonst zu bekommen, ist natürlich viel attraktiver, als dafür etwas tun zu müssen. 

Da diese Gesinnung des “leichten Weges” tief im gefallenen Menschen steckt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass es immer mehr Lehren gibt, die dieser Gesinnung entsprechen; daher ja all die verschiedenen Formen des Wohlstandsevangeliums, der billigen Gnade, der “Du wirst reich und erfolgreich, wenn du nur glaubst.”-Lehren.

Die Frage ist: Wenn diese Lehren so unbiblisch sind, wie kommt es, dass sie immer mehr Anhänger finden?

Einen Teil der Antwort hatten wir ja bereits: Es gefällt dem trügerischen Herzen. Paulus beschreibt diese traurige Tatsache so:

2Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht mehr ertragen und sich Lehrer nach ihren eigenen Begierden aussuchen, die ihnen sagen, was in ihren Ohren kitzelt.

Und wie werden die Lehrer das hauptsächlich machen?

Indem sie in der Heiligen Schrift Rosinen picken. Soll heißen, sie werden sich – bewusst oder unbewusst – diejenigen Verse heraussuchen, die ihnen zusagen, andere wiederum wird man vernachlässigen.

In unserer Torah für Kids-Serie hatten wir zu dieser, nennen wir es, seltsamen Eigenart, die Bibel zu lesen und zu verstehen, das folgende Bild als Veranschaulichung gezeigt:

Natürlich ist das “kindgerecht” ein wenig übertrieben veranschaulicht, aber traurigerweise kann man dennoch sagen:
Je mehr wir in der Zeit voranschreiten, desto weniger übertrieben wirkt das Ganze.

Damit wir keine Rosinen picken – erst recht nicht für die wichtigen Themen der Heiligen Schrift – werden wir uns gleich einige “Wenn-Dann-Bedingungen” der Bibel ansehen.

Diese sollen uns dabei helfen, dass wir ganz generell für diese Art von biblischen Bedingungen sensibilisiert werden, sie nicht relativieren und uns an ihnen prüfen und selbst erkennen.

Noch eine letzte Anmerkung zum Abschluss der Einleitung:
Die Heilige Schrift gibt uns durch die große Vielzahl an Aussagen die Möglichkeit, uns auf das eine oder auf das andere zu fokussieren. In anderen Worten: Wir haben die zuvor erwähnte Möglichkeit, Rosinen zu picken. Bei keinem anderen Thema ist das so entscheidend und von so enormer Tragweite wie bei den gleich folgenden biblischen “Wenn-Dann-Bedingungen”. Das heißt:

Pickt man bei den gleich folgenden Themen Rosinen, kann das verheerende Konsequenzen haben. Und zwar nicht nur für denjenigen, der an die billige Gnade glaubt,
sondern für uns alle!

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