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Unsere Fragen an euch – Glauben geprüft?

Unser Herz bei unserer Selbstprüfung

Jer 17,9 Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? [SLT]

Da wir unser Herz laut diesem Vers nicht selbst ergründen können, sollten wir uns sowohl in unserem Glaubensleben als auch v.a. bei unserer Selbstprüfung nicht auf unser Herz verlassen, denn, wie wir soeben gelesen haben, warnt uns der Allmächtige vor unseren Herzen.

König David wusste das, daher bat er Gott um folgendes:

Ps 139,23-24 Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, und wenn ja: Hol mich zurück auf den Weg, den du uns für immer gewiesen hast! [HFA]

Auch seinem Sohn Salomo war wohl die Gefahr unseres selbstbetrügerischen Herzens bewusst:

Spr 28,26 Wer sich auf sein eigenes Herz verlässt, ist ein Narr; wer aber in der Weisheit wandelt, der wird entkommen. [SLT]

Das häufig gehörte “Ich vertraue einfach auf mein Herz.” kann also laut dem Wort Gottes nicht ganz richtig sein.

Dieser Spruch aber: “Höre einfach auf dein Herz.” ist mittlerweile so populär geworden, dass nahezu alle Religionen, Weltanschauungen und Philosophien diesen bejahen.

Gott sieht das aber ganz, ganz anders als die menschengemachten Religionen, Weltanschauungen und Philosophien. Wir haben dies bereits in einem Artikel zusammengefasst; kurz ein Ausschnitt daraus:

Der Grund, warum der Allmächtige das mit unseren Herzen anders sieht, ist einfach: Das Herz kann Gutes und Böses hervorbringen.

Was gut und böse ist, entscheidet aber nicht der Mensch, sondern der Allmächtige selbst. Andernfalls haben wir die Situation, die wir momentan in der Welt haben:

Menschliche Gebote = Chaos, Krieg, Hass, Angst und Tod.

Göttliche Gebote = Ordnung, Frieden, Liebe und Leben.

Den göttlichen (und nicht menschlichen) Maßstab für “gut und böse” finden wir in seinem heiligem Wort und nicht in unseren Herzen. Daher, da Gott das weiß und unsere Herzen besser kennt als wir selbst, fordert er uns immer und immer wieder zur Selbstprüfung auf – so wie wir es bereits wiederholte Male gelesen haben.

Wenn wir uns selbst den “Spiegel vorhalten”, ist der Schlüssel zum Erfolg, dass wir ehrlich zu uns selbst sind und es zulassen, dass Gott uns überführt. Lesen wir es, aber verhindern, dass es in uns seine Wirkung entfaltet, gehen wir bewusst oder unbewusst gegen Gottes Willen vor. Die Auswirkungen dessen wären für uns alle fatal.

Denn: Er wird uns nach unseren Taten vergelten – noch einmal der Eingangsvers im Zusammenhang:

Jer 17,9-10 Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem Einzelnen zu vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten. [SLT]

Daher (solltest du dich durch die Verse hier angegriffen fühlen) bedenke bitte: Wir präsentieren lediglich das Wort Gottes. Gerne – wir haben es mehrmals betont – klammere unsere Worte aus und konzentriere dich auf die Verse allein.

Wichtig ist nur: Wir müssen uns alle an dem Maßstab der Heiligen Schrift messen. Nicht an Kirchenordnungen, Gemeindevorschriften, menschlichen Traditionen oder sonst was, sondern an seinem heiligen Wort; unser Herr bittet seinen und unseren Vater für uns:

Joh 17,17 Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. [SLT]

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