Skip to content

Mt 5,19-Serie (2Mo 38,21-40,38)
Die Hütte Gottes bei den Menschen (Teil 5)

Ganz genau so

Kurz zurück zu dem zu Beginn gelesenen Vers, der sozusagen das zweite Buch Mose gedanklich abschließt und uns den Sinn und Zweck des Aufbaus des Zeltes noch einmal klarmacht:

2Mo 40,34 Und die Wolke bedeckte das Zelt der Zusammenkunft, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung. [CSV]

Durch das Erfüllen der Wohnung mit seiner Herrlichkeit wird der Bogen zurück zum Anfang der Beschreibung der Wohnung gespannt. Denn fünfzehn Kapitel vorher lasen wir den genauen Grund für den Aufbau:

2Mo 25,8 Sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne! [SLT]

Durch diese beiden (und zahlreiche andere Verse in den Kapiteln dazwischen) wird uns noch einmal das Kernziel des Zeltes klargemacht: die Zusammenkunft zwischen Gott und Mensch.

Auf diesen Punkt (dass unser himmlischer Vater in unserer Mitte sein möchte) sind wir im ersten Teil ausführlicher eingegangen. Dort haben wir geklärt, dass der ursprüngliche Gedanke der Schöpfung dieses soeben gelesene Ziel war und ist: Gott mitten unter seinen Geschöpfen!
Jedoch haben wir versagt. Damit das Ziel der Schöpfung Gottes aber nicht durch unser Fehlverhalten zunichte gemacht wird, beginnt Gott seinen Wiederherstellungsplan. Dieser beginnt nebst Noah v.a. mit Abraham und seinen Nachfahren. Später sendet der Allmächtige, wie wir alle wissen, seinen Sohn. Er stellt im Auftrag des Vaters alles durch sein selbst aufopferndes Leben wieder her, damit am Ende alles wieder so sein kann wie am Anfang: Gott bei den Menschen:

1Mo 3,8 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages… [CSV]

Offb 21,3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Thron sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. [CSV]

In der Zeitspanne zwischen diesem Start- und Endpunkt ist das Zelt der Zusammenkunft. Es stellt eine Art Abbild des Zukünftigen dar; denn irgendwann wird (wie soeben gelesen) die ewige Hütte Gottes bei den Menschen sein und Gott wird bei uns wohnen und wir werden sein Volk sein.

In diesem Zusammenhang (also dem aus “Gott möchte mitten unter uns sein”) bildet die Hütte sozusagen das Verbindungsstück in der Mitte, welches uns klarmachen soll, dass sich an dem Vorhaben unseres treuen Gottes nie etwas geändert hat – und auch nie etwas ändern wird:

Mal 3,6 Denn ich, der HERR, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen. [SLT]

Da diese offensichtliche Verbindung aus “Gott möchte mitten unter uns sein” zwischen Anfang, Ende und dem Mittelstück besteht, ist es nicht verwunderlich, wenn man zum Abschluss des Aufbaus der Hütte vergleichbare Worte wie beim Abschluss der Schöpfung liest. Man vergleiche

2Mo 39,42-43 Die Israeliten hatten alles genauso ausgeführt, wie der HERR es ihnen durch Mose befohlen hatte. Und Mose sah alles an, was sie gemacht hatten, das ganze Werk: Es war alles genauso geworden, wie der HERR es angeordnet hatte. Und Mose segnete sie. [GNB]

1Mo 1,31-2,3 Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut … So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte … Und Gott segnete den siebten Tag… [SLT]

Man beachte genau den Aufbau der Verse:
– Der Rückblick auf das vollbrachte Werk: “Mose sah alles an” und “Gott sah alles“;
– dann die Feststellung, dass das Werk vollendet wurde: “alles genauso ausgeführt … das ganze Werk“, sprich das Werk wurde vollendet und “Gott hatte sein Werk vollendet“;
– und am Ende die Segnung: “Und Mose segnete” und “Gott segnete“.

Die Parallelen sind offensichtlich und sollen uns zu erkennen geben, dass hier Verbindungen zwischen der Schöpfung und dem Heiligtum auf Erden bestehen. Unter anderem eben die zuvor aus Offenbarung 21 gelesene, dass irgendwann die Hütte Gottes für alle Ewigkeit bei den Menschen sein wird. Sozusagen wird dann erneut etwas Neues von Gott erschaffen. Daher lesen wir:

Offb 21,1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen… [SLT]

Damit das alles geschehen kann, sprich der ewige Segen Gottes auf sein Volk kommt, sein Volk vereint wird und am Ende unser himmlischer Vater für allezeit unter uns sein kann, gibt es – nebst dem Tod und der Auferstehung seines Sohnes – eine, nennen wir sie weitere “Schlüsselbedingung”:

Unseren bedingungslosen Gehorsam ohne Widerworte! Alles muss genau so gemacht werden, wie es der Allmächtige befiehlt.

Dies lehrt uns die Gesamtheit der Heiligen Schrift, aber insbesondere lehren es uns auch diese fünfzehn Kapitel. Wie? Das werden wir gleich sehen.

2Mo 25,8-9 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne! Genau so, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt ihr es machen. [SLT]

Hier werden zwei ganz entscheidende Dinge gesagt. Von wem? Vom Allmächtigen.
Den ersten wichtigen Punkt kennen wir bereits: Der Grund für den Aufbau des Heiligtums ist: damit Gott in unserer Mitte wohnen kann.
Der zweite wichtige vom Allmächtigen genannte Punkt ist eine Bedingung für den ersten, d.h.: damit Gott in unserer Mitte wohnen kann, muss alles genau so gemacht werden wie er es befohlen hat.
Noch einmal die Verse:

2Mo 25,8-9 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne! Genau so, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt ihr es machen. [SLT]

Die Lehre – die offensichtliche und völlig logische Lehre – die wir daraus ziehen können ist: Machen wir alles genau so, wie der Allwissende es sagt, dann wird alles gut. Klar!
Gehen wir aber unsere eigenen Wege, verändern etwas, fügen etwas hinzu oder nehmen etwas von seinen Worten weg, dann haben wir gelinde gesagt ein Problem – und zwar in allen Bereichen unseres Glaubenslebens. Damit das nicht geschieht, warnt uns unser liebender Vater:

5Mo 4,2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete. [CSV]

5Mo 5,32 So achtet nun darauf, zu tun, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat; weicht weder zur Rechten noch zur Linken ab. [CSV]

Machen wir die Dinge Gottes aber nicht genau so, wie es Gott befiehlt und fügen etwas hinzu oder nehmen etwas von seinem Wort weg, dann sind wir wieder da, wo die Trennung zwischen unserem Schöpfer und seinen Geschöpfen begonnen hat: Im Garten – wo wir wieder vom falschen Baum essen, indem wir selbst entscheiden, was gut und was böse ist und so “Gott spielen“. Sprich wir übernehmen die Rolle Gottes und entscheiden, was wir von seinem ewigen Wort wegnehmen oder was wir hinzutun. Wie es die Schlange schon sagte: “An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott.

Wie kommt es dazu, dass wir unsere eigenen Wege gehen? Unter anderem dadurch, dass wir die Dinge, die der Allmächtige uns sagt nicht genau so machen, wie er es uns geboten hat. Greift man diesen Gedanken für den geistlichen Bau der Hütte auf, dann hat das enorme, ja fast schon auf den ersten Blick nicht erfassbare Konsequenzen. Das heißt: Machen wir Dinge auf unsere eigene Weise und versuchen dann auf diese menschliche Weise das Haus aufzubauen oder machen uns gar im übertragenen Sinne goldene Kälber (sprich unseren selbst definierten Gottesdienst), dann werden wir scheitern.
Wir sind im dritten Teil ausführlich auf diesen Punkt des “selbst gewählten Gottesdienstes” eingegangen, bei dem der Mensch und nicht Gott entscheidet, wie wir was machen sollen; d.h. Sprüche wie: “Gott sieht auf unser Herz und daher wird er das verstehen.” sind alles…

Kol 2,22-23 … Gebote nach den Weisungen und Lehren der Menschen, die freilich einen Schein von Weisheit haben in selbst gewähltem Gottesdienst und Demut und Kasteiung des Leibes, und doch wertlos sind und zur Befriedigung des Fleisches dienen. [SLT]

Wählen wir aber unseren Dienst für Gott nicht selbst aus, sondern machen alles genau so, wie er es geboten hat, dann gibt es Segen und das Königreich Gottes kann genau so aufgebaut werden, wie er und nicht wie wir Menschen es haben möchten!

Dieses glasklare prophetische Bild wird uns in den fünfzehn Kapiteln aufgezeigt. Unter anderem auch durch die Taten des Volkes, welches zuvor noch das Kalb baute, aber jetzt aufrichtige Reue und daraus wachsenden bedingungslosen Gehorsam zeigt. Wir möchten das noch einmal wiederholen: Das Volk zeigt aufrichtige Reue und daraus wächst bedingungsloser, sich Gott völlig unterwerfender Gehorsam:

2Mo 25,8-9 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne! Genau so, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt ihr es machen. [SLT]

2Mo 39,42 Ganz so, wie der HERR es Mose geboten hatte, so hatten die Kinder Israels das ganze Werk vollbracht. [SLT]

2Mo 40,16 Und Mose tat alles, wie es ihm der HERR geboten hatte; genau so machte er es. [SLT]

Dieser aus der aufrichtigen Buße wachsende bedingungslose Gehorsam ist das, was der Apostel Paulus im Auftrag unseres Herrn auch von uns fordert:

Apg 26,20 … ich verkündigte zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem und dann im ganzen Gebiet von Judäa und auch den Heiden, sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren, indem sie Werke tun, die der Buße würdig sind. [SLT]

Machen also auch wir nach unserer aufrichten Buße und Umkehr in unserem Leben alles ganz genau so, wie es der Höchste geboten hat, dann wird – wie beim Zelt auch – Folgendes passieren:

2Mo 40,34 Und die Wolke bedeckte das Zelt der Zusammenkunft, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung. [CSV]

Wollen wir damit indirekt sagen, dass die Gabe des Geistes Gottes von Bedingungen abhängt? Ja und nein. Ja, weil es so ist. Und nein, weil nicht wir es indirekt sagen, sondern es das Wort Gottes direkt und unverblümt lehrt. Als Beleg zwei Stellen aus dem NT dazu:

Apg 2,38 Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. [SLT]

Gibt es eine weitere Bedingung? Ja, …

Apg 5,32 Und wir sind seine Zeugen, was diese Tatsachen betrifft, und auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. [SLT]

Die ihm gehorchen.” Wie sollen wir ihm gehorchen? Am besten genau so, wie er es sagt. Am besten genau so, wie es der Sohn Gottes vorgelebt hat:

Joh 8,28 Darum sprach Jesus zu ihnen: … ich tue nichts von mir selbst aus, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich. [SLT]

Daher sagt er auch:

Mt 5,17-19 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel. [SLT]

Man höre und beachte, liebe Brüder und Schwestern, die seine Gebote in seiner Weisung (dem Gesetz) für gültig erachten und tun: “Wer eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt…” – Sela.

Wir sollen nichts auflösen. Kein Gesetz, kein einzelnes Gebot, nicht einmal ein Strichlein bis Himmel und Erde vergangen sind. Daher steht, wie zuvor gelesen, im heiligen Gesetz seines und unseres Vaters:

5Mo 4,2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete. [CSV]

Salomo, der nach dem Sohn Gottes weiseste Mann, hatte das erkannt. Natürlich!

Pred 3,14 Ich habe erkannt, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird: Es ist ihm nichts hinzuzufügen und nichts davon wegzunehmen; und Gott hat es so gemacht, damit man sich vor ihm fürchte. [CSV]

Ganz klare und unmissverständliche Aussagen. Auch wenn wir das vielleicht auf den ersten Blick nicht erkennen, aber es hat sehr viel mit unserer Ehrfurcht vor Gott zu tun, ob wir in seinem heiligen Gesetz ‘rumpfuschen oder es ganz genau so lassen, wie es geschrieben steht. Denn lassen wir es nicht ganz ganz genau so, wie es geschrieben steht, dann hat das eine enorme, auf den ersten Blick nicht erkennbare Tragweite. Unter anderem diejenige, dass das geistliche Haus Gottes nicht aufgebaut werden kann, wenn wir unsere eigenen Wege gehen und vom heiligen, gerechten und guten Gesetz Gottes etwas wegnehmen oder hinzufügen. Wir sollen vielmehr Gottes Wege gehen, die immer zur Einheit führen. Wie? Durch seine unveränderte Wahrheit.
Denn Gottes Wahrheit führt zur Einheit. Wenn aber der eine etwas hinzufügt, der nächste etwas wegnimmt, der übernächste wieder nach seiner eigenen Meinung etwas anderes macht, führt das unweigerlich zur Parteiung. Machen wir aber alles ganz genau so, wie es der Allwissende sagt, dann sieht das mit der Einheit unter uns schon sehr viel besser aus.

Ehe wir zu diesem Punkt der “Einheit im Leib” kommen kurz zwei Passagen aus dem NT, die diesen Bau der geistlichen Wohnung beschreiben:

Eph 2,19-22 So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist. [SLT]

Oder wie es Petrus beschreibt:

1Petr 2,4-5 Da ihr zu ihm gekommen seid, zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. [SLT]

Das biblische Bild der Hütte Gottes bzw. später des Tempels ist also nicht nur ein Abbild des Himmlischen (wie in 2Mo 25,8-9 und Hebr 9,24 beschrieben), sondern auch a) ein geistliches Abbild für uns selbst (vgl. 1Kor 6,19) und b) für die Gesamtheit der Gemeinde: Jeder einzelne von uns ist ein Stein und jeder Stein wird benötigt, um die Wohnung Gottes, sein geistliches Haus, aufzubauen.

Wenn wir nun dieses Bild des geistlichen Hauses – wie all die anderen Bilder rundum um die Hütte, seine Gegenstände, die Priesterkleidung & Co. auch – auf die Lehre dieser Portionen anwenden, dann bedeutet das: Auch wir sollen als bereuendes Volk im Gehorsam ein Heiligtum für Gott bauen. Wie? Am besten, wenn wir es genau so machen, wie es der Allmächtige geboten hat. Noch einmal die Verse dazu:

2Mo 39,42 Ganz so, wie der HERR es Mose geboten hatte, so hatten die Kinder Israels das ganze Werk vollbracht. [SLT]

2Mo 40,16 Und Mose tat alles, wie es ihm der HERR geboten hatte; genau so machte er es. [SLT]

Und dann wieder das Ergebnis zu diesem bedingungslosen Gehorsam:

2Mo 40,34 Und die Wolke bedeckte das Zelt der Zusammenkunft, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung. [CSV]

Machen wir also alles genau so, wie er es von uns erwartet, werden mehr und mehr Steine zusammenkommen, eine Einheit bilden und das geistliche Haus für Gott mehr und mehr aufbauen. Welch kristallklares und gleichzeitig phänomenales geistliches Bild, das uns hier aufgezeigt wird!

Wenn wir aber all das nicht genau so machen, wie er es geboten hat (ob nun bewusst oder unbewusst), werden wir v.a. in dem Punkt der Einheit im Leib, also im Hausbau Gottes scheitern, denn…

… nur Gottes unverfälschte und unveränderte Wahrheit kann zur Einheit führen!

Jedwede Veränderung, Verfälschung, Manipulation und dergleichen führt zur Parteiung. Jedes Hinwegnehmen oder Hinzufügen zum Wort Gottes erschafft ein neues Wort – aber eben nicht mehr ein göttliches, sondern ein menschliches, was selbst entscheidet, was gültig und was ungültig ist. Das wahre Wort ist der Baum des Lebens, das andere der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Das eine ist unvermischt, rein, göttlich und zum ewigen Leben führend. Das andere vermischt, verändert, unrein, ungöttlich, menschlich und somit zum Scheitern verurteilt.
Die Ergebnisse dieser einfachen biblischen Gleichung sehen wir, wenn wir in die Welt blicken – ob in die “normale” Welt oder in die christliche Welt: Überall sehen wir Parteiungen, Unfrieden, Streit, Zank und dergleichen. Warum? Unter anderem darum, weil man das Wort Gottes nicht so lässt, wie es ist und nicht genau so danach lebt, wie es geschrieben steht!

5Mo 5,32-33 So achtet nun darauf, zu tun, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat; weicht weder zur Rechten noch zur Linken ab. Auf dem ganzen Weg, den der HERR, euer Gott, euch geboten hat, sollt ihr wandeln, damit (Anm.: jetzt folgt wieder ein prophetischer Blick auf die Ewigkeit) ihr lebet und es euch wohl ergehe und ihr eure Tage verlängert in dem Land, das ihr besitzen werdet. [CSV]

Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. [SLT]

V1.1

Medienauswahl

Artikel in anderen Formaten anschauen, hören oder herunterladen:

Weitere Artikel zum Thema: Gottes Gesetz
Weitere Artikel zur Rubrik: Mt 5,19-Serie
Erklärungsvideo zum Aufbau der Webseite