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Impulse aus Glauben – Wenn du willst, dass jemand etwas behält, dann erzähl ihm eine Geschichte!

 

Wie Gott uns erschaffen hat

Bei diesem letzten Punkt geht es um die, nennen wir es: “Genialität unseres Gottes”. Denn er hat uns Menschen so geschaffen, dass wir durch die wichtigsten zwischenmenschlichen Beziehungen auch die mit wichtigsten geistlichen Dinge für unser Leben lernen können.

Was wir damit meinen, sehen wir, wenn wir uns die fünf grundlegendsten zwischenmenschlichen Beziehungen anschauen:

  1. Eltern-Kind
  2. Ehemann-Ehefrau
  3. Geschwister bzw. auch Freund-Freund
  4. Lehrer-Schüler
  5. Chef-Angestellter bzw. Herr-Knecht/Magd

Mit diesen fünf Beziehungen deckt man im Grunde ein komplettes Menschenleben ab. Und in allen ist quasi unsere Beziehung zu Vater und Sohn “versteckt”, denn:

  • unser Messias Jeschua ist unser Bräutigam (2Kor 11,2),
  • unser Lehrer (Joh 3,2)
  • unser Freund und Bruder (Joh 15,15, Hebr 2,11),
  • aber auch unser Chef, also unser Herr (Joh 13,13).
  • Und in der letzten Beziehung (“Eltern-Kind”) steckt unsere Beziehung zu unserem himmlischen Vater (1Joh 3,1).

So weit so gut, aber was nützen uns diese Parallelen? Sehr viel, wenn man sich diese fünf Beziehungen jeweils in Vollkommenheit vorstellt. Wir machen mal je ein kleines Beispiel, dann kann man besser nachvollziehen, was genau gemeint ist:

Mann-Frau:
Man stelle sich dazu ein verliebtes Pärchen vor. Die Liebe ist frisch, echt und tiefgehend. Wenn nun der Partner für längere Zeit weg wäre, würde man sich da nicht aus tiefstem Herzen seine Rückkehr wünschen? Sich auf diese Rückkehr vorbereiten? Würden sich unsere Gedanken nicht ständig darum drehen und um die Vorstellung, wie schön es dann wäre?
Genauso müsste es uns mit der Sehnsucht nach der Rückkehr unseres Bräutigams Jeschua ergehen.

Mt 25,1 Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.

Lehrer-Schüler:
Wie sieht ein perfekter Lehrer aus? Wie ein perfekter Schüler? Ganz einfach: Der Lehrer lehrt immer die Wahrheit und geht dabei auf jeden seiner Schüler ganz individuell ein. Der Schüler wiederum hört seinem Lehrer genau zu und setzt das um, was er lernt. Er ist dabei kein Besserwisser, sondern er ist aufmerksam, fleißig und wissbegierig. Er lässt sich nicht ablenken, sondern behält stets seinen Fokus. Er will einfach nur immer mehr für sein Leben dazulernen. Ganz praktisch. Und, ganz wichtig, er will irgendwann so wie sein Lehrer werden.

Joh 13,13-15 Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Geschwister bzw. wahre Freundschaften:
Ein wahrer Freund ist immer für einen da. Hat immer ein offenes Ohr. Er hilft und unterstützt, wo er nur kann. Mit ihm kann man über alles reden und er kennt uns in und auswendig. Und, auch hier ganz wichtig, er würde sein Leben für uns geben. Daher die Frage: Wir auch für ihn?

2Kor 5,15 Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.

Herr-Knecht/Magd:
Der perfekte Chef bzw. eben “Herr” ist stets besorgt um das Wohl seiner Mitarbeiter. Er überfordert sie nicht, gleichzeitig erwartet er aber auch Fleiß, Einsatz und die Bereitschaft für alles Mögliche, was an Arbeit anfällt, da zu sein. Völlig freiwillig und von Herzen.

Und hat man keine Arbeit, also keinen Dienst am Nächsten, dann ist eines total klar: Ich muss zum himmlischen Arbeitsamt und anklopfen und nach Dienst fragen. Täglich.

Mt 7,7-9 Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Mt 9,37 Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter.

Eltern-Kind:
Hier könnte man unzählige Beispiele bringen, denn kaum eine der anderen vier Beziehungen ist so gut auf unser Leben anwendbar wie diese. Von all den möglichen Beispielen nehmen wir mal diejenige, die vielleicht am meisten das Herz heilt.

Denn es gibt leider viele Geschwister, die in eine Art Leistungsdruck mit Gott verfallen. Sie reden sich ein, dass sie etwas schaffen müssen, um sich die Liebe Gottes zu erarbeiten. Einhergehend damit passiert es häufig, dass wenn man etwas nicht gut gemacht hat, sofort der Gedanke hochkommt, dass Gott einen strafen wird. Unser Vater lauert quasi immer um die Ecke und wartet, bis seine Kinder etwas falsch machen, damit er sie sofort bestrafen kann. So die Denke.

Das Paradoxe dabei ist, dass diese Geschwister meist wirklich aufrichtig und von ganzem Herzen nach Gottes Willen leben wollen. Also etwas, was unserem himmlischen Vater total wohlgefällig und absolut kostbar ist.

Die Frage, die sich nun aufdrängt: Würde ein weltlicher Vater so denken und handeln? Würde er stets seinem Sohn oder seiner Tochter auflauern und sofort Fallen in ihrem Leben stellen und sie bestrafen, wenn sie etwas falsch gemacht haben? Oder würde er nicht viel mehr wollen, dass sie ihn um Hilfe bitten? Würde es ihn nicht verletzen, wenn seine Kinder so etwas Böses von ihm denken würden? Würde er nicht wollen, dass seine Kinder sich sicher sein können, dass er ihr Herz und ihre Kämpfe kennt und sie liebt und ihnen dabei helfen will?

Diese und ähnliche Gedanken kann man sich bei dieser als auch bei den anderen vier zwischenmenschlichen Beziehungen machen und so viel für sein Leben lernen und mehr über die Liebe von Vater und Sohn verstehen:

Röm 8,38-39 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

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