Historisches – Zehn Gebote – Die “Geschichte”

2Mo 20,1 Und Gott redete alle diese Worte [Zehn Gebote] und sprach: … [CSV]

Allein beim Titel dieses Artikels müsste man eigentlich schon die Stirn runzeln und sich die Frage stellen: Wieso gibt es überhaupt eine “Geschichte”, also eine “historische Entwicklung” bei den Zehn Geboten?

Weil wir uns in dieser Rubrik zur Regel gemacht haben, dass jeder Artikel frei von Interpretation sein muss – und sei sie noch so gering – werden wir das “Wieso” dieser Frage nicht beantworten können. Sehr wohl können wir aber anhand von Fakten die erwähnte “historische Entwicklung” der Zehn Gebote aufzeigen.

Der erste Stopp bei unserer Reise in die Vergangenheit ist die Vergabe der “Zehn Gebote” vor ca. 3.500 Jahren:
{in den geschweiften Klammern findest du die Nummerierung der Gebote der Reihe nach vor}

2Mo 20
1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach:
2-3 {1.} Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
4-6 {2.} Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch irgendein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und an der vierten Generation derer, die mich hassen; und der Güte erweist auf Tausende hin an denen, die mich lieben und meine Gebote halten.
7 {3.} Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Eitlem aussprechen; denn der HERR wird den nicht für schuldlos halten, der seinen Namen zu Eitlem ausspricht.
8-11 {4.} Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; aber der siebte Tag ist Sabbat dem HERRN, deinem Gott: Du sollst keinerlei Werk tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und dein Fremder, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
12 {5.} Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage verlängert werden in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt.
13 {6.} Du sollst nicht töten.
14 {7.} Du sollst nicht ehebrechen.
15 {8.} Du sollst nicht stehlen.
16 {9.} Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen gegen deinen Nächsten.
17 {10.} Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten; du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat. [CSV]

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