Im Grunde genau das, was jeder andere machen würde:
- Entweder du weichst aus bzw. fliehst vor der Bedrohung.
- Du erstarrst vor Angst.
- Oder du holst zum Gegenschlag aus.
Bei Gesprächen, v.a. bei denjenigen, bei denen wir von unseren Nächsten auf etwas hingewiesen oder gar ermahnt werden, passiert bei uns oft genau dasselbe:
- Wir fliehen, indem wir dem Gesagten ausweichen und Ausreden suchen.
- Oder wir erstarren und sagen so gut wie nichts.
- Oder wir schlagen zurück, indem wir zum verbalen Gegenangriff ausholen.
Wandelt unser Nächster aber im Geist und nicht im Fleisch (!), dann gibt es bei ihm keine verbalen Angriffe (indem er/sie z.B. im Bösen oder genervt etwas sagt), sondern dann gibt es nur ernste Worte in Sanftmut und Liebe. Und bei Worten der Sanftmut und Liebe brauchen wir unsere Abwehr- und Schutzmechanismen nicht!
Sollte es dennoch mal vorkommen, dass wir uns von unserem Nächsten angegriffen fühlen, ist das Beste nicht Flucht, Starre oder Gegenangriff, sondern der Hinweis darauf, dass wir uns durch das Gesagte angegriffen fühlen.
Ganz offen und ehrlich.
Machen wir das, passieren zwei sehr, sehr entscheidende Dinge für das Gespräch:
Das Eine ist, dass unser Gegenüber innehalten, sich selbst prüfen und gegebenenfalls: sich entschuldigen kann (was so einem Gespräch immer guttut!).
Und das Zweite (fast noch Wichtigere dabei ist): Wir selbst nehmen den Angriff ganz bewusst wahr und reagieren nicht impulsiv (!), sondern emotional kontrolliert darauf – sprich wir fahren nicht direkt unsere Schutzmauern und Geschütze auf.
Dieser, nennen wir ihn, “kleine Trick” kann und wird den Verlauf eines solchen Gesprächs entscheidend verändern!
Versuch’s mal!
V1.0

